Dominikschule Kirn

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Schulinterne Vereinbarungen GS Dominik.docx
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SCHULINTERNE VEREINBARUNGEN

 

zur einheitlichen Handlungsweise in bestimmten (Eltern-)Situationen

 

(Ergebnisse des Studientages 2014)

 

 

 

 

1. Versäumte Abmeldung in der Schule beim Fernbleiben vom Unterricht

 

(§ 22 GSO: Sind Schülerinnen oder Schüler verhindert, am Unterricht oder an sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen, so ist die Schule VOR Unterrichtsbeginn zu informieren.)

 

Erfolgt keine Abmeldung, das Kind fehlt aber, muss die Schule nachfragen:

 

Kollegen geben täglich eine Notiz über fehlende Schüler an die Schulleitung, die telefonische Rücksprache mit den Eltern hält.

→ Können die Eltern NICHT telefonisch erreicht werden, erfolgt ein Aktenvermerk.

→ Bei mehrfach ausbleibender telefonischer Abmeldung wird das Fehlen als „unentschuldigt“ im Klassenbuch vermerkt.

→ Bei länger andauernder Krankheit geben die Eltern entsprechend Nachricht.

 

 

 

2. Entschuldigung des Fernbleibens vom Unterricht

 

(§ 22 GSO: Eine begründete schriftliche Entschuldigung ist spätestens am dritten Tag vorzulegen.)

 

→ Die Eltern entschuldigen jedes Fernbleiben ihres Kindes vom Unterricht schriftlich.

→ Die Kollegen dokumentieren das Fernbleiben im Klassenbuch und bewahren die Entschuldigungen entsprechend auf.

→ Die Entschuldigung ist spätestens drei Tage nach Wiedererscheinen in der Schule vorzulegen. Erfolgt keine oder verspätet eine Entschuldigung, wird das Fernbleiben als „unentschuldigt“ vermerkt.

→ Bei länger andauerndem/gehäuftem Fernbleiben oder beim Fernbleiben von bestimmten schulischen Veranstaltungen wird eine ärztliche Bescheinigung verlangt.

 

 

 

3. Arzttermine

 

→ Arzttermine der Kinder sind nach Möglichkeit für die unterrichtsfreie Zeit zu vereinbaren.

→ Muss ein Arzttermin während der Unterrichtszeit wahrgenommen werden, so ist der Klassenlehrer frühzeitig darüber zu informieren.

 

4. Unpünktliches Erscheinen

 

→ Der Zeitraum und der Grund der Verspätung werden im Klassenbuch vermerkt.

→ Bei mehrfach unbegründeter Verspätung (Verschlafen, …) werden die jeweiligen „Versäumnisminuten“ addiert. Diese müssen dann nachgearbeitet werden. Die Eltern sind hierüber zu informieren.

 

 

 

5. Fehlende Materialien

(Arbeitsmaterialien, Bastelmaterialien, Sportkleidung)

 

→ Die Eltern werden schriftlich darüber informiert, dass fehlende Materialien NICHT dauerhaft von der Schule zur Verfügung gestellt werden. Auch müssen sie zur Kenntnis nehmen, dass die Vollständigkeit relevanter Arbeitsmaterialien Bestandteil der Leistungsbeurteilung (Note) in den Klassen 3 und 4 ist.

→ Im Fach „Sport“ dürfen Kinder nur mit Turnschuhen teilnehmen. Ist die Sportkleidung unvollständig, nimmt das Kind am Unterricht einer anderen Klasse teil. Bei mehrfacher Unvollständigkeit werden die Eltern schriftlich darüber informiert.

 

 

 

6. Nicht erledigte Hausaufgaben

 

→ Jeder Kollege entscheidet individuell und angepasst an die Lernumstände seiner Schüler, welche Maßnahmen er ergreift:

Hausaufgaben müssen in der Schule nachgearbeitet werden (während der Pause, …).

Der Umfang der Hausaufgaben verdoppelt sich.

Die Hausaufgaben müssen nach Unterrichtsende in der Schule erledigt werden.

Werden mehrfach Hausaufgaben nicht erledigt, wird eine entsprechend schlechte Beurteilung ausgesprochen (Note 6).

 

 

 

7. Unterrichtsstörungen

 

→ Jeder Kollege geht zunächst eigenverantwortlich mit Unterrichtsstörungen um:

(§ 55 GSO: „Ordnungsmaßnahmen können nur ausgesprochen werden, wenn andere erzieherische Einwirkungen nicht ausreichen“.)

- Gespräche, Ermahnungen, Verpflichtung zur Wiedergutmachung angerichteten Schadens, …

- Der Schüler wird für 1 Unterrichtsstunde in einer anderen Klasse untergebracht.

- Der Schüler wird für einen gesamten Schultag in einer anderen Klasse untergebracht.

- Der jeweilige Fachlehrer tauscht sich mit dem Klassenlehrer aus.

- Der jeweilige Lehrer hält Rücksprache mit der Schulleitung.

- Fr. Essling-Kern kann als Ansprechpartner hinzugezogen werden.

- Die Eltern/Erziehungsberechtigten sind schriftlich über das Fehlverhalten zu informieren.

Bei weiteren massiven Störungen wird durch die Schulleitung der Maßnahmenkatalog der Schulordnung (:§ 56) angewandt:

Der Schüler wird von der Teilnahme an außerunterrichtlichen Aktivitäten (wie Wandertag, Klassenfahrt, …) ausgeschlossen.

- Der Schüler wird vom Unterricht ausgeschlossen.

 

 

8. Ausbleibende Rückmeldung der Eltern

 

(Beantwortung/Rücklaufzettel von Elternbriefen, Kenntnisnahme von Einträgen im HA-Heft, Unterschrift von Klassenarbeiten)

 

→ Die Eltern werden per Anschreiben an fehlenden Rücklaufzettel erinnert.

→ Werden Rücklaufzettel mit der Einverständniserklärung zur Teilnahme an besonderen schulischen Veranstaltungen (Klassenfahrten, Wandertage) nicht termingerecht zurückgegeben, so können die Kinder NICHT an der Veranstaltungen teilnehmen und müssen den Unterricht einer anderen Klasse besuchen.

→ Wird eine Klassenarbeit nicht zeitnah von den Erziehungsberechtigten unterschrieben, so erfolgt ein Vermerk auf der Arbeit: Unterschrift fehlt bis zum … .

→ Bleibt die Kenntnisnahme wichtiger Informationen aus, so erfolgt ein Vermerk.

 

 

 

9. Erreichbarkeit der Eltern

 

Können Eltern (oder ein angegebener Ansprechpartner) NICHT telefonisch erreicht werden, wird dies vermerkt. Die Eltern werden im großen Elternbrief über die Notwendigkeit der telefonischen Erreichbarkeit (aufgrund möglicher „Notfälle“) hingewiesen.

 

 

 

10. Elterngespräche/Termine

 

Zu Elterngesprächen können hinzugezogen werden:

andere Kollegen (die den Schüler ggfls. auch unterrichten)

Fr. Essling-Kern

Schulleitung

 

Erscheinen Eltern NICHT zu einem vereinbarten Gesprächstermin, so erfolgen ein Vermerk und eine schriftliche Einladung zu einem neuen Termin (mit 2 Terminvorschlägen).

→ Wird auch dieser Termin NICHT wahrgenommen, so folgt eine letzte schriftliche Einladung mit Unterschrift der Schulleitung.

→ Es wird vermerkt, dass kein Gespräch stattgefunden hat.

 

 

 

11. Einhaltung getroffener Vereinbarungen

 

→ Werden (schriftlich) getroffene Vereinbarungen seitens der Eltern dauerhaft NICHT eingehalten/umgesetzt, so wird die Schulleitung darüber informiert.

 

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